Aktuelle Projekte...

MOBILITÄTSBEAUFTRAGTER KUUSK

Leader KUUSK 

Mobilitätsbeauftragter Manuel Tschenet nimmt sich seit März 2019 sämtlichen Fragen zum riesigen und brisanten Thema Mobilität in unserer Region an. Seine Aufgabe ist es, innovative Konzepte und Lösungsstrategien für die vom Verkehr geplagte Region zu suchen und zu erstellen. Durch die Vernetzung von Stakeholdern und Entscheidungsträgern, eigenem Engagement und Lösungsorientiertheit kann Manuel als erster seines Faches für die richtigen Impulse sorgen und die Region maßgeblich mitentwickeln. 

KAISER MAXIMILIAN I. AUSSTELLUNG

Top City GmbH 

Die Geschichte der Festung Kufstein ist untrennbar mit einem Namen verbunden, Kaiser Maximilian I. Der Habsburger Herrscher konnte die Wehranlage 1504 von den Bayern erobern. Zum 500-jährigen Jubiläum seines Todestages wird eine Dauerausstellung in der Festung Kufstein eröffnet, die durch das Leben Maximilians I. führt. Die Bevölkerung und die Touristen können so über modernste Art und Weise in die Geschichte der Region eingeführt werden. 

Bild: Festung Kufstein GmbH

LILIENHOF - KOMPETENZZENTRUM

Verein Leben und Schaffen am Lilienhof

Auf dem Lilienhof in Schwoich soll Inklusion gelebt werden. Ein Rohbau wird zu einem Kompetenzzentrum für Kinder mit Behinderung ausgebaut und lässt Therapieräume und Möglichkeiten zur Behandlung mithilfe von Tieren entstehen.

Dieser landwirtschaftliche Betrieb wird im Sinne der Green Care Philosophie in den Dienst der Gesundheit und der Bildung gestellt und trägt mit einem breiten Angebot an pädagogischen, therapeutischen und pflegerischen Produkten sowie sozialen Dienstleistungen zum Wohlbefinden der Bevölkerung bei.

LILIENHOF - BAUERNHOFTAGE

Stadt Kufstein 

Das LEADER-geförderte Projekt „Lilienhof – Bauernhoftage“ ermöglicht den Kindergarten-Kindern von ​Kufstein und Umgebung, nicht nur zu Besuch auf einem Bauernhof, sondern in regelmäßigen Abständen, Teil des Bauernhofs zu werden. Die Kinder lernen hier Landwirtschaft und Natur auf eine spielerische, sinnliche und erlebnisorientierte Weise kennen. Im Erleben von Tieren und Natur erfahren sie sich und ihre Umwelt unmittelbar wahrzunehmen. Es entwickelt sich ein Bewusstsein für die Abläufe in der Natur und sie lernen Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu tragen. Der dafür konzipierte Container ermöglicht den Besuch wetterunabhängig und schafft Komfort.

Bild: Monika Jäger

KUNSTKATASTER - OFFENSIVE

Leader KUUSK 

Der Tiroler Kunstkataster erhebt seit Jahrzehnten die Kulturgüter, angefangen bei Klein- und Flurdenkmälern bis hin zur Architektur alter Traditionsbauernhöfe, unseres Landes. Ziel des Projektes soll die Aufwertung der regionalen Kulturgüter in den teilnehmenden Gemeinden sein. Durch die Beschäftigung mit der gesamten Thematik kann Schritt für Schritt eine Aktualisierung des Kunstkatasterregisters vorbereitet werden und in Folge dessen eine Sensibilisierung der Bevölkerung stattfinden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Stelle in Innsbruck. 

SCHULUNG EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT

Leader KUUSK/ Freiwilligenzentrum Unterland 2 

In Form von Expertenworkshops werden Fortbildungen zu vereinsrelevanten Themen aus den Bereichen Vereinsrecht, Steuern, Datenschutz, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, interne Organisation, Nachhaltigkeit, Freiwilligenarbeit und Persönlichkeitsbildung abgehalten. Zielgruppen sind ehrenamtliche Vorstände, Verantwortliche und Organisatoren in Vereinen der Region, sozialen Einrichtungen und Organisationen. 

TAGE DER BILDENDEN KUNST

Leader KUUSK 

Im Zuge eines Schirm-Unterprojekts gibt es Werke von KünstlerInnen aus der Region Kufstein Umgebung, Untere Schranne und Kaiserwinkl bei den „Tagen der bildenden Kunst“ im Kultur Quartier in Kufstein zu erleben. Die öffentliche Ausstellung zum Thema „Krieg und Frieden“ lud bei freiem Eintritt zu einem bunten Programm ein. So konnte die regionale, bildende Kunst vor den Vorhang geholt werden. 

K2GO

Leader KUUSK 

Wir leben in einem Zeitalter des optimierten „mobilen Lifestyles“. Der Weg zur Arbeit und Schule wird immer öfter für einen Coffee 2 go genutzt - bislang meist in  Wegwerfbehältnissen. Nach und nach regt sich Widerstand gegen diese Abfallkultur. Durch die Einführung eines regionsweiten Mehrweg-Bechersystems, in Kooperation mit verschiedensten teilnehmenden Betrieben, wird nun an Müll und Geld gespart. So kann ein starkes Statement gegen die Umweltverschmutzung und für ein nachhaltiges Handeln gesetzt werden. Durch kleine Veränderungen im Alltag können die KonsumentInnen dabei bereits Großes bewirken. 

MACHKAMMERL

Gemeinde Niederndorf

Nach 10 Jahren Leerstand versucht die Gemeinde Niederndorf das Traditionsgasthaus Post wieder mit Leben zu befüllen. Dieser stellte lange eine Art Mittelpunkt im Dorfgeschehen dar. Moderne Lebensweisen mit alten Infrastrukturen kombinieren – das ist das Ziel des Projektes, welches sich auch im Namen „Måchkammerl“ widerspiegelt. So werden sowohl dem Gebäude als auch dem damit verbundenen Ortskern neue Impulse zur Belebung verliehen. Ein Konzept für die Nutzung soll durch BürgerInnenbeteiligung ausgearbeitet werden. Das fördert die Dorfgemeinschaft und bündelt die Interessen. Zum Beispiel kann die bestehende Küche, die in einem sehr guten Zustand ist, für gemeinsame Kochabende oder als Lehrküche verwendet werden. Die oberen Geschosse würden sich als gemeinschaftlich genutzte Arbeitsplätze anbieten. Diese und ähnliche Ideen stehen bereits im Raum - vorher soll allerdings der Zustand und die Möglichkeiten des Bauwerkes durch einen Architekten geprüft werden.

eCARSHARING KUUSK

Stadtwerke Kufstein

Die Stadtwerke Kufstein starteten das eCarsharing Projekt Beecar. Als kostengünstige Alternative zum eigenen Auto können diese „Beecars“ online gebucht und gefahren werden. Angefangen wurde mit insgesamt sieben Elektrofahrzeugen. Verfügbar und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Kufstein, Langkampfen, Niederndorf und Kössen wird damit umweltbewusste und ökonomische E-Mobilität gefördert. Es ist geplant das Angebot weiter auszubauen.

SOMMER.KIK - KULTUR IN DER REGION KUUSK

Leader KUUSK

Das Projekt sommer:KIK bietet nicht nur eine spannende Entdeckungsreise rund um Kunst, Kultur und Kreativität, sondern hilft auch Lücken in der Kinderbetreuung während der Ferienzeiten zu schließen.
Kinder und Jugendliche begegnen KünstlerInnen und Kreativen, HandwerkerInnen, DesignerInnen, ArchitektInnen und SportlerInnen auf Augenhöhe – junge Leute und professionelle Fachleute arbeiten miteinander, lernen voneinander und schaffen damit ein kreatives Umfeld.
Die unterschiedlichen Workshops finden jeweils eine Woche lang (Montag bis Freitag/Samstag) statt. Dabei wird gemeinsam erarbeitet und entwickelt, musiziert, geprobt, gebaut, gebastelt, gemalt, geschrieben, getanzt und gelacht und als Abschluss werden die Ergebnisse der wöchentlichen Workshops präsentiert, wenn möglich open air an öffentlichen Plätzen.

KRÄUTERZEIT 2018-2020

Verein Lebensmittel.

Nachhaltig, bewusst und selbstbestimmt – diese neue Lebenshaltung ist immer mehr in unserer Gesellschaft zu spüren. Umwelt und Natur zu schützen und wieder wahrzunehmen, sowie das Wissen über die kostbaren Ressourcen und alte Traditionen ist dem Menschen wieder ein Bedürfnis.

Der Verein Lebensmittel. wird mit FachexpertInnen sowohl Einheimischen, als auch Urlaubsgästen Wissenswertes über Kräuter, deren Verwendung, Verarbeitung und (Heil-)Wirkung vermitteln. Darüber hinaus ist ein spannendes Rahmenprogramm in Form von Workshops & Seminaren, Märkten und ein großes Kräutersymposium geplant. Das LEADERprojekt Kräuterzeit 2018-2020 bietet ein ideales Umfeld, die Natur in der Region im Jahreskreis lehrreich zu erleben.

LAG MANAGEMENT 2018-2020

LEADER KUUSK 

Im Zuge des Projektes werden die Personalkosten und Aufwendungen für das LEADER Büro zu einem Teil gefördert. Dies betrifft nun den Rest der Förderperiode bis 2020. 

 Im geplanten Vorhaben werden aber nicht nur die Personalkosten des LAG Managements inkl. Reisekosten beantragt, sondern auch Kosten für Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch, Sachkosten, Kosten der Öffentlichkeitsarbeit, Kosten für die einschlägige Weiterbildung von MitarbeiterInnen des LAG Managements, Kosten der Vorbereitung und Entwicklung der lokalen Entwicklungsstrategie und Eigenleistungen sowie Investitionskosten und externe Kosten der LAG Struktur eingereicht.

MACHBARKEITSSTUDIE  ZUR AUTONOMEN MOBILITÄT

FH Kufstein

Die Mobilität befindet sich durch den Einfluss moderner Technologien vor einem gewaltigen Umbruch. Zum einen durch das Aufkommen der E-Mobilität werden neue Antriebsalternativen erarbeitet und müssen Ladeinfrastrukturen aufgebaut und überdacht werden. Zum anderen sind sensorbasierte Systeme inklusive Algorithmen der künstlichen Intelligenz im Vormarsch, die die Steuerung von Fahrzeugen bzw. Drohnen unterstützen bzw. die Kontrolle übernehmen können. 

In einem Forschungsprojekt sollen die technischen Rahmenbedingungen für den sicheren Betrieb autonomer Mobilitätskonzepte (autonomer Verkehr (Bus, PKW), Drohnen) als auch sinnvolle wirtschaftstragender Anwendungsfälle erarbeitet und untersucht werden. Die folgenden Bereiche sollen in der Studie behandelt:

  • Rahmenbedingungen für die technische Infrastruktur im Bereich der Navigation, Kommunikation und Safety/Sicherheit.

  • Kostenschätzung für den Aufbau von Teststrecken und Testbereichen in der Region durch den Aufbau einer technischen Infrastruktur

  • Erarbeitung von potentiellen Anwendungsfällen 

Das Projekt soll demnach einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der autonomen Mobilität in der Region Kufstein geben

KAISERLAND GENUSS

Leader KUUSK

Das Projekt „Kaiserland Genuss“ ist die Regional-Initiative zur Vermarktung regionaler Produkte und Leistungen aus der LEADER-Region KUUSK. Unter der Dachmarke Kaiserweis‘ werden teilnehmende Betriebe zusammengefasst. 

Die Region darf sich einer bunten Vielfalt traditioneller wie innovativer Betriebe erfreuen, die Alltag wie Urlaub mit hochwertigen Produkten, spannenden Erlebnissen und viel Liebe zum Detail bereichern. Nun ist es aber gerade für kleinere Betriebe schwierig, sich zusätzlich um neue Vermarktungsmöglichkeiten zu kümmern, und professionelles Marketing ist zeitintensiv und finanziell aufwendig. 

Ziele sind, Betriebe der Region bei der Präsentation des Betriebes und der professionellen Vermarktung von hochwertigen, regionalen Produkten und Leistungen zu unterstützen, vorhandene Ressourcen zu bündeln und zielgerichtet mit Gastronomie, Tourismus und AbnehmerInnen/ KonsumentInnen von Regionalprodukten zu vernetzen. Gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag wird ein Betriebsportrait erstellt und in eine Datenbank aufgenommen, in der die produzierten Produkte, Öffnungszeiten und Preise beschrieben werden. 

MARKTANALYSE

Leader KUUSK

In der LEADERregion KUUSK wird eine Marktanalyse durchgeführt. Das Konsumverhalten der Bevölkerung hat sich nach dem Motto „am Land leben, in der Stadt arbeiten und im Internet einkaufen“ verändert. Dadurch haben sich viele Nahversorgungsstrukturen in den letzten Jahren verschlechtert.

Die Studie soll den IST-Zustand erheben und in einem weiteren Schritt Handlungsempfehlungen für die einzelnen Gemeinden bieten. Ein neuerliches Beleben der Ortskerne und die Erhaltung von wichtigen Versorgungsleistungen steht dabei im Vordergrund. Die Studie dient als Entscheidungsgrundlage für Gemeinden um ortskernbelebende zielgerichtete wirtschaftliche Maßnahmen zu setzen.

(Foto: Anita Redl)

KULTUR LEBT!

Standortagentur Kufstein

Das kulturelle Angebot der Region ist vielseitig, attraktiv und in der Regel gut besucht, nicht
zuletzt, da es über die beiden Tourismusverbände und das Standortmarketing Kufstein
professionell vermarktet wird. Zugleich wird das Potenzial als Kulturregion nur teilweise ausgeschöpft. Gerade KünstlerInnengruppen aus den ländlichen Gemeinden sind für die Bevölkerung fast nicht sichtbar. Des Weiteren fehlt es engagierten Kunstschaffenden an mögliche Unterstützung und (finanzieller) Förderung. Um diese zu beantragen, fehlt es oft an Zeit und Wissen. 

Das Projekt zielt auf die Gründung eines regionalen Kulturträgervereins ab. Kunstschaffende aus den Gemeinden der LEADERregion KUUSK finden dort sowohl eine Vernetzungsplattform, als auch ein kollektives Auftreten, um an Fördergelder zu gelangen.

TRANSFORMATIONEN+

Gemeinde Kössen

Das Jahrhundert Hochwasser (2013) und der Hochwasserschutz haben dazu geführt, dass die Müllgrube, die ehemalige „Auwirtslacke“, beseitigt werden musste. Im Rahmen der Mülltrennung und der zu erwartenden „Fundstücke“ aus dem Müll von 65 Jahren (1920-1985), hat sich eine international besetzte Künstlergruppe zusammengefunden um gemeinsam aus diesen „Fundstücken“ Mahnmale zum Umwelt-und Ressourcenschutz zu schaffen. 

Das Projekt Transformationen+ will durch die Gestaltung mittels Themenwegen auf das Verhältnis Mensch und Umwelt aufmerksam machen. In einem weiteren Schritt soll durch die aktive Mitgestaltung der Bevölkerung und hier vor allem der Kindergarten- und Schulkinder die Möglichkeit gegeben werden, selbst das Mensch-Umweltverhältnis auf einem künstlerischen Weg darzustellen. 

DIGIFIT

FH Kufstein

Durch das Projekt wird die Ausarbeitung von drei neuen Studien- und Lehrgängen der FH Kufstein Tirol unterstützt:

  • Digitales Transformation Management

...als eine einzigartige Kombination eines BWL-Studiums mit digitaler Spezialisierung.

  • Data Science & Intelligent Analytics

...verbindet Fachkompetenzen aus Informatik, Statistik, Mathematik und auch Disziplinen  der Betriebswirtschaft oder Ingenieurswissenschaften.

  • Digitales Agrarmanagement

baut auf die praxisnahe Ausbildung landwirtschaftlicher Schulen wie der HBLFA Rotholz auf und wird die Vermittlung von weiterführendem Wissen über Bewirtschaftung, Technik (Smarte Landwirtschaftstechnik), Vermarktungsprozesse (eCommerce, Direktmarketing), Vertriebswege und nachhaltige Ökologie gleichwertig nebeneinander stellen.


Geplanter Start der ersten beiden Studiengänge ist bereits das Wintersemester 2018. Sie alle sollen Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung bereitstellen und so nachhaltig für Fachkräfte in der Region sorgen. Die Digitalisierung ist ein globales Phänomen. Um die Chancen in der Region nutzen zu können, bedarf es hochqualifi zierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der regionalen Wirtschaft.

(Foto: FH Kufstein)

URBANINN

Leader KUUSK

Es hat sich gezeigt, dass die Knappheit der Ressource Boden im Inntal und die fehlende Koordination der Betriebsansiedlungen zwischen den Gemeinden Fehlallokationen bedingen, die zu hohen Bodenpreisen und hohem Verkehrsaufkommen führen. Um dem entgegen zu wirken, wird eine engere Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Gemeinden bei Raum- und Ressourcennutzung notwendig. Die (finanzielle) Erleichterung in der Gemeindeverwaltung ist ein weiterer positiver Effekt. 

In einem ersten Schritt werden die Motive und Potenziale zur oder gegen eine
Kooperationsbereitschaft von GemeindevertreterInnen sozialwisschaftlich erhoben. Durch eine zusätzliche Sensibiliserungsarbeit direkt in den Gemeinden, wird versucht die Skepsis der GemeindevertreterInnen in Bezug auf eine gemeindeüberschreitende Zusammenarbeit abzubauen.
Hierzu werden die Ergebnisse der vorangegangenen Urbanisierungsstudie im Unterinntal in einem Druckwerk zusammengefasst und den Akteuren zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden Veranstaltungen mit ExpertInnen organisiert, die best practice Beispiele präsentieren (z.B. Vision Rheintal in Vorarlberg).
Gleichzeitig wird durch eine Koordinationsstelle ein interkommunaler Ausschuss für
Raumkoordination vorbereitet. Die Gemeinden können dadurch eigene oder in nachbarschaftlicher Kooperation vereinbarte Akzente zur Dynamisierung und Revitalisierung ihrer Ortskerne und zur Schaffung von Wohnraum setzen. Abschließend werden durch die Koordinationsstelle Schritte zur Installation eines Informationsdienst über Freiflächen und Leerstände auf regionaler Ebene gesetzt.
 

ABC - CAFÉ

Stadt Kufstein

Das „ABC-Café“ steht für die Etablierung von niederschwelligen Bildungsangeboten speziell für Personen aus Drittstaaten ohne österreichische Staatsbürgerschaft im ländlichen Raum Tirols (Kufstein und Umgebung). Interessierte dieser Zielgruppe (v. a. Migranten, Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte, aber auch noch nicht anerkannte Flüchtlinge) haben die Möglichkeit, wohnortnah, unverbindlich und kostenlos die Lernangebote des ABC-Cafés wahrzunehmen. Dabei liegt der Fokus in erster Linie auf der Verbesserung der Sprachkompetenz in Deutsch, um sie in ihrem beruflichen und familiären Alltag zu unterstützen. Auch die Hilfestellung bei der Integration in die Gemeinschaft durch die Auseinandersetzung mit der Kultur Tirols ist ein Ziel. Darüber hinaus soll das ABC-Café den Teilnehmenden das Zurechtfinden in der österreichischen Aufnahmegesellschaft erleichtern, sowie Perspektiven am Arbeitsmarkt aufzeigen. Eltern sollen etwa auch informiert werden, wie sie ihre Kinder in der Schulausbildung unterstützen können.

Meral Sevencan, Integrationsbeauftragte der Stadt Kufstein, ist sich sicher: „Die Zivilgesellschaft wird dadurch entlastet. Die Teilnehmer sollen zu einer selbstständigen Lebensgestaltung hingeführt werden, z. B. wenn es darum geht Amtsweg alleine zu meistern. Deshalb sind auch Exkursionen, etwa zum Bahnhof, Teil der Kurse.“

Ein ähnliches Projekt "Marjam - Patinnen für geflüchtete Frauen" unterstützt persönliche Kontakte zwischen hier lebenden und neu zugezogenen Frauen in Form von ehrenamtlichen „Patenschaften“.

Die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vermittelt interessierte „Frauen-Tandems“ in folgenden Regionen: Oberland, Unterland, Außerfern, Osttirol und Wipptal. Hier der Link dazu: http://www.freiwillige-tirol.at/projekte/120-2017-03-23-16-14-53. 

GRENZENLOS RADFAHREN

Leader KUUSK

Im Zuge der Ausarbeitung der lokalen Entwicklungsstrategien für die Förderperiode 2014–2020 wurden bereits erste Wege zu einer innovativen Mobilitätslösung konzipiert. Ausgehend von den Grenzgemeinden Niederndorf, Kössen und Walchsee der Leaderregion wurde der Bedarf und Wunsch nach einem grenzüberschreitenden Radverkehrskonzept geäußert. Gemeinsam mit dem TVB Kufsteinerland und der benachbarten deutschen LAG Mangfall-Inntal und wurden erste Projektschritte und Inhalte abgestimmt.

Das grenzüberschreitende Projekt beinhaltet die Koordination und Abstimmung von und mit den teilnehmenden Gemeinden/TVBs und eine Analyse des bestehenden grenznahen Radnetzes. 
Dadurch können Defizite dargestellt und ein detailliertes Konzept mit einer Auflistung der notwendigen Umsetzungsmaßnahmen erstellt werden.

Ziel des grenzüberschreitenden Radwege-Konzeptes ist es, ein alternatives Mobilitätskonzept zur Entlastung des motorisierten Personennahverkehrs zu schaffen. Durch die fehlenden grenzüberschreitenden öffentlichen Anbindungen wird im Grenzbereich der erhöhte Einsatz von Autos wahrgenommen. 

i.ku - INNOVATIONSPLATTFORM KUFSTEIN

International Business School Kufstein

„Es ist wichtig, bereits heute die Anforderungen von morgen zu diskutieren. Wir wollen attraktive Standortfaktoren schaffen und innovative UnternehmerInnen unterstützen“, erklärt Markus Gwiggner, einer von drei Projektleitern der neuen Innovationsplattform Kufstein i.ku. Diese soll nun als 3-jähriges LEADERprojekt als Brücke zwischen Wirtschaft und Innovation fungieren.

Die regionale Zusammenarbeit soll somit gefördert, Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und ein Bewusstsein für die Herausforderungen der Digitalisierung soll geschaffen werden. Auch um Gründungsvorhaben und KMU aufzubauen und langfristig in der Region zu halten, haben sich die Stadt Kufstein, die Kufgem, die Stadtwerke Kufstein, der Tourismusverband Kufsteinerland, die Standortagentur Tirol sowie die Wirtschaftskammer Kufstein und die FH Kufstein als Partner zusammengetan.

Die Projektpartner veranstalteten im April ein Kick Off. Dort wurden die nächsten Schritte des von LEADER geförderten Projektes vorgestellt. Sämtliche heimischen Betriebe sind angehalten, gerne mitzumachen. 

ENTLASTUNG VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN

Leader KUUSK

In verschiedenen Bedarfserhebungen wurde von pflegenden Angehörigen immer wieder der Wunsch geäußert, Betreuungspersonen für besondere Anlässe als zusätzliche Unterstützung anzubieten, am besten möglichst unbürokratisch und zeitnah. Der Leaderverein KUUSK, zusammen mit den Sozialsprengeln unserer Mitgliedergemeinden nimmt sich nun diesem Problem im Zuge eines 3-jährigen Projektes an. Enge Partner sind das AMS im Zuge der Personalfindung und die AK zur Abklärung arbeitsrechtlicher Problemstellungen.

Dieses Angebot soll Zeiten beinhalten, die Mobile Dienste nicht abdecken können, aber für Kurzzeitpflege im AH oder eine Anstellung von 24-Std-Betreuungen zu kurz sind.

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es regelmäßige „Angehörigenstammtische“ mit spezialisierten Ansprechpersonen in den Ortsgruppen der 12 Mitgliedergemeinden zu veranstalten. Außerdem wird ein Jahresprogramm mit Infovorträgen (Pflegegeld, Heilbehelfe, …) festgelegt.

KULTURMAGAZIN

Standortmarketing Kufstein

In Kufstein und den Leader-Gemeinden ist viel geboten. So viel, dass man leicht den Überblick über alle Veranstaltungen und Events verlieren könnte. Deshalb erscheint ab sofort fünf Mal jährlich das neue Magazin „Kultur in Kufstein und Umgebung“, das als Leader-Projekt konzipiert wurde und vom Standortmarketing Kufstein herausgegeben wird. Auch der Tourismusverband Kufsteinerland unterstützt dieses Projekt.

Neben einem umfassenden und übersichtlichen Eventkalender warten auch redaktionelle Berichte über kulturelle Highlights auf die Leser. Alle Haushalte in der KUUSK-Leader-Region sowie grenznahe Gemeinden erhalten das Magazin nach Hause geschickt. Zudem ist es u.a. auch bei den Tourismusbüros in der Region erhältlich.

Melanie Steinbacher, KUUSK-Geschäftsführerin, meint dazu: „Kultur in Kufstein und Umgebung ist ein weiterer Schritt, um unsere Leader-Gemeinden miteinander zu verbinden.“

QUALIFIZIERUNGSOFFENSIVE TOURISMUS

Leader KUUSK

Bedingt durch knappe Personalressourcen ist es oft nicht möglich, die MitarbeiterInnen zu weiter entfernten Seminarorten zu entsenden. Dieses Projekt soll das Selbstbewusstsein der MitarbeiterInnen stärken und durch den Erhalt und die Erweiterung von Wissen berufliche Kompetenz steigern. Dies betrachten wir als Investition in „Humanressourcen“. Lebenslanges Lernen soll die Qualität der Tourismusbüros absichern und die MitarbeiterInnen für diese Initiative begeistern. Zusammen mit den beiden Nachbar-Leaderregionen Kitzbüheler Alpen und Pillerseetal erstellte der Leaderverein KUUSK eine Zielgewichtung im Rahmen der Sitzungen mit den TVBs. Das Projekt ist im Jänner 2017 gestartet und läuft 3 Jahre.

KREUZWEG ERL

Erwin Thrainer

Seit jeher stehen in Erl auf dem Kalvarienberg 3 Kreuze - beste Voraussetzung, um hier die alte Kreuzwegtradition mit moderner Kunst zu verbinden. 14 Kunstwerke des bekannten Tiroler Künstlers Anton Christian zieren nun den Weg und stellen für die Besucher des Passionsspielhauses, sowie die Erler Bevölkerung eine interessante Ergänzung dar. Eine neue kulturelle Attraktion wurde geschaffen, die natürlich auch für Veranstaltungen wie Kreuzwegandacht, Mariaandacht und Feldmessen genutzt werden kann. Die Laufzeit für das Projekt beträgt 8 Monate.

GRIASS DI

Eine Initiative von Kössener Betrieben

Der Verein Griaß Di, eine Initiative von Kössener Betriebe, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die regionalen Betriebe als Nahversorger, wieder mehr in den Fokus zu rücken. Durch verschiedene Aktionen, wie z. B. ein Gutscheinsystem, eine Weihnachtsaktion und Modenschau soll die Kaufkraft in den Ortskernen wieder stärker belebt werden. Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze werden erhalten und durch kürzere Einkaufswege soll das Verkehrsaufkommen deutlich reduziert werden.

Die Laufzeit für das Projekt beträgt 6 Monate.

START UP KONZEPT - Neugründung von Unternehmen

Wirtschaftskammer Tirol

Die zunehmend technisch ausgerichtete Welt, das geänderte Konsumverhalten und die Digitalisierung sind Ausgangspunkt für kreative Lösungen, die uns vor neue Herausforderungen stellen. Durch dieses Projekt mit der Wirtschaftskammer Tirol soll ein Konzept für angehende UnternehmerInnen erstellt werden, um ihnen bei der Umsetzung ihrer Idee für innovative Betriebe Hilfestellung zu geben. Mit einer intensiven Anbindung an Forschung und Wissenschaft wird hier eine Plattform geboten, um Ideen in die Realität umzusetzen. Das Konzept führte schon innerhalb von 8 Monaten zu umfassenden Unterstützungen für die jungen UnternehmerInnen der Region. 

KLOBENSTEIN
Transnationales Projekt mit der Gemeinde Kössen, TVB Kaiserwinkl und der Gemeinde Schleching (D)
Es geht hierbei um eine Inszenierung des Naturraumes der Entenlochklamm (Tiroler Ache) im Grenzgürtel Deutschland-Österreich (Klobenstein). Neben geowissenschaftlichen Funden birgt der Ort weitere naturräumliche und historisch geprägte Attraktionen, die durch infrastrukturelle Maßnahmen und pädagogische Vermittlungskonzepte für jeden zugänglich gemacht werden soll.

MICE - Kongress- und Tagungsgäste willkommen

Tourismusverband Kufsteinerland

Unsere Region soll für Tagungen und Kongresse attraktiv werden. Darauf zielt eine Projektidee des Tourismusverband Kufsteinerland ab. Im Zuge eines dreijährigen LEADER-Projekts wurde zuerst erhoben, welche Chancen und Risiken diese Art des Tourismus für Kufstein bedeutet und vor allem, welchen Nutzen die Stadt und die Region daraus ziehen können. Im weiteren Verlauf geht es um den entsprechenden Imageaufbau. Dazu wurde ein eigenes Kufstein Convention Bureau eingerichtet werden, das der zentrale Anlaufpunkt für Meetings, Tagungen, Kongresse und sonstige Veranstaltungen ist. Als Kongressdestination kann sich die Region Kufsteinerland ein weiteres Standbein zusätzlich zum bisherigen Tourismusangebot aufbauen. Kongresse und Tagungen werden zumeist in der touristischen Nebensaison abgehalten, was zusätzliche Nächtigungen verspricht.

REGIONALE PRODUKTVERMARKTUNG

Leader KUUSK

Landwirtschaftliche Produkte aus unserer Region noch besser vermarkten:  Im KUUSK-Leaderbüro wurde nun genau für dieses Vorhaben eine Koordinationsstelle zu eingerichtet. Koordinatorin Susanne Felzmann ist ab sofort die zentrale Ansprechperson für alle Ideen und geplante Projekte rund um die regionale Produktvermarktung. Sie unterstützt die Anbieter im Projektmanagement, erstellt entsprechende Analysen und Studien und baut eine Datenbank mit allen ErzeugerInnen und deren Produkten auf. Dabei soll keineswegs „das Rad neu erfunden“ werden. Vielmehr geht es darum, bereits vorhandene Vermarktungsstrukturen einzelner Anbieter zu bündeln und neue, gemeinsame Wege zu beschreiten. Ein erster Schritt zu mehr Gemeinsamkeit sind regelmäßige Treffen regionaler ErzeugerInnen und der Aufbau einer regionsübergreifende Kooperationsplattform.

RADWEGOPTIMIERUNG
TVB Kufsteiner Land

Die Gemeinden Kufstein, Thiersee, Schwoich und Bad Häring lückenlos verbinden - und zwar für Radfahrer. Dies ist das Ziel eines Projektes zur Radwegoptimierung. In einem ersten Schritt werden dafür in einer Machbarkeitsstudie alle „Lücken“ aufgezeigt und analysiert, wo der Bedarf an verbesserten Radwegen am dringendsten wäre.

Konkret handelt es sich um die Verbindungen zwischen Bad Häring und Schwoich, zwischen Schwoich und Kufstein sowie zwischen Kufstein und Thiersee.

Neben bestmöglichen Radwegen für die lokale Bevölkerung macht der Ausbau auch eine Anbindung an die Radwegnetze der Nachbarregionen möglich. Schließlich ist eine lückenlose Infrastruktur notwendig, damit das Fahrrad zum gern genutzten Verkehrsmittel im Alltag und in der Freizeit wird. Rückenwind bekommt das Vorhaben nicht zuletzt durch den wachsenden Trend zu E-Bikes.

STUDIE KINDERBETREUUNGSANGEBOT

AK Tirol, Kufstein

Moderne Gesellschaften sind von starken Individualisierungsprozessen gekennzeichnet, die sowohl in der Arbeitswelt wie auch im persönlichen Umfeld stattfinden. Hinzu kommen z. B. unsichere Arbeitsplätze, Teilzeitbeschäftigung, Mobilitätsvoraussetzungen und flexiblere Arbeitszeiten, außerhalb der normalen Kinderbetreuungsangebote. Traditionelle Familienverbände werden immer seltener, so dass es hier zu Engpässen in der Kindertreuung kommen kann. Besonders Alleinerziehende stoßen hier immer wieder an Grenzen.

Das Projekt gibt einen umfassenden Überblick über die Betreuungssituation und den –bedarf im Raum KUUSK. 

ARBEITSMARKTINTEGRATION JUGENDLICHER FLÜCHTLINGE 

Leader KUUSK

Industriellenvereinigung; WK 

Durch die aktuelle Flüchtlingssituation in Österreich sind alle Institutionen stark gefordert, einen Beitrag zu leisten. Eine Kooperation der Sozialpartner hat sich die Aufgabe gestellt, jungen Asylsuchenden eine rasche Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ziel des Projektes ist es, durch ein rasches Erlernen der deutschen Sprache und das Feststellen bereits vorhandener Kenntnisse und Fähigkeiten einen schnellstmöglichen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen.

 

Zielgruppen: Jugendliche Flüchtlinge zwischen 15 bis 25 Jahre; Unternehmen aus der Region

 
 
 WUNSCHOMA

Leader KUUSK, RM Kitzbühler Alpen, RM Regio3

Im Tiroler Unterinntal gibt es sehr viele Zuwanderer, zugezogene Jungfamilien, deren Großeltern nicht in erreichbarer Nähe wohnen. Damit fehlt neben dem sozialen Netz auch die Betreuung, die Großeltern ihren Enkeln angedeihen lassen und somit die Jungfamilie wesentlich unterstützen. Die Vereinbarkeit von Familienleben und Berufstätigkeit mit Kindern ist deshalb oft schwierig. Die Kinderbetreuung erweist sich oft am Wochenende und an den Tagesrandzeiten als sehr schwierig zu organisieren. Gleichzeitig gibt es viele aktive und interessierte ältere Menschen, die sich einen regelmäßigen Kontakt zu Familien als Wunschoma wünschen und deren Zeit gerne mit Kindern verbringen möchten.Das Projekt „Wunschoma“ bringt nun flächendeckend in den ländlichen Gebieten des Tiroler Unterlandes als Vermittlungsstelle aktiv werden, um Jungfamilien mit Kindern und passende Bezugspersonen zusammen.

Bei diesem Projekt geht es nicht um Vermittlung von günstigen Tagesmüttern oder Haushaltshilfen, sondern um den Aufbau einer längerfristigen Beziehung und eine Verbindung zum gegenseitigen Nutzen. Hierzu wurde eine Kontaktstelle zur Vermittlung eingerichtet (siehe Homepage).

URBANISIERUNGSSTUDIE

Leader KUUSK, RM Kitzbühler Alpen

Eine Urbanisierung ist im unteren Inntal bereits seit einiger Zeit spürbar. Das Institut für Geographie der Universität Innsbruck untersucht im Zuge eines Leaderprojektes diese Verstädterung. Dabei wird der Fokus auf die sich ändernde Lebensqualität und Sozialstruktur gelegt.

Das Ergebnis liefert ein Bild über die derzeitige und zukünftige Lebenssituation in der Region und soll als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Entwicklungen innerhalb der Gemeinden dienen. Projektträger sind das Regionalmanagement KUUSK, zusammen mit dem Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen.

Das Forschungsprojekt soll einen Überblick über die Situation geben und ist für einen Zeitraum von 1,5 Jahren ausgelegt. Als Abschluss des Projektes werden die Ergebnisse in einer Broschüre zusammengefasst und veröffentlicht. 

NATURERLEBNIS KAISERGEBIRGE & SCHWEMM

TVB KUFSTEINERLAND

Im Kufsteiner Land befinden sich vielfältigste Naturschutzgebiete, Naturdenkmäler, wertvolle Naturschauplätze wie Wasserfälle, Quellen, Naturbadeseen und sensible Plätze mit besonderer Flora und Fauna. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das Naturschutzgebiet rund um das Kaisergebirge. Zeitgleich beschäftigt sich die Region Kaiserwinkl mit dem Naturschutzgebiet rund um die “Schwemm”.  Die Schwemm mit Ihren 65 ha ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Nordtirols. Ziel dieses Projektes ist es, dieses wertvolle Naherholungsgebiet den interessierten Einheimischen, Kindern und Jugendlichen, dem Tourismus aber auch Fachleuten, wie z. B. Biologen, zugängig zu machen. Durch Besucherlenkung, Errichtung von umweltpädagogischen Infopoints und Zentren, Erarbeitung eines pädagogischen Vermittlungskonzeptes und Aufbau eines Guidingnetzwerkes mit Programmen, Kultur- und Naturführungen sowie Eröffnung eines Schaubetriebes oder Vor-Ort-Verkauf  wird dieses einmalige Naturgebiet erlebbarer gemacht.

 BERUFSSHUTTLE 

Wirtschaftskammer Tirol/Kufstein

Das Berufs-Shuttle ist eine schulbezogene Veranstaltung im Rahmen der Berufsorientierung und richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Neuen Mittelschulen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel. Im Rahmen dieses Projekts finden an drei Tagen Betriebsbesichtigungstouren statt. Pro Veranstaltungstag sind drei verschiedene Besichtigungstouren mit je drei Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen geplant.

Die Jugendlichen melden sich individuell über eine Homepage an und wählen somit die Unternehmen und Lehrberufe aus, die sie am meisten interessieren.  

Mit diesem Projekt soll dem Fachkräftemangel  entgegengewirkt werden. Damit werden nicht nur die Jugendlichen, deren Eltern und Lehrpersonen, sondern auch die regionalen Unternehmen, die am Projekt teilnehmen, unterstützt.  

 

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