Vernetzungstreffen zur Integration in Ländlichen Gebieten

April 11, 2017

 

Vom 29.03.2017 bis zum 30.03.2017 organisierte das LEADER-Regionalmanagement regio³ das erste europäische Vernetzungstreffen dieser Art. Im transnationalen LEADER-Projekt "Integration in ländlichen Gebieten" sind 16 Partnerregionen aus Deutschland, Schweden, Finnland und Österreich vertreten und waren in St. Johann in Tirol zu Gast.

 

Ziel der Veranstaltung war es Erfahrungen zu bisherigen Aktivitäten im Bereich Integration auszutauschen. Für die knapp 90 Teilnehmer lag der Fokus auf der Erstintegration in den Arbeitsmarkt und die Verbindung von Freiwilligenarbeit mit dem Thema. Dazu wurden verschiedene Konzepte von den einzelnen Partnerregionen und Organisationen vorgestellt. In kleineren Diskussionsgruppen erarbeitete die Gruppe den Status Quo aber auch Problemstellungen in den verschiedenen Ländern, um gemeinsam auf Lösungsansätze zu stoßen. Das Ziel des Projektes besteht darin, dass eine umfassende Ideen- und Projektdatenbank mit guten Integrationsbeispielen verfügbar gemacht wird – eine Werkzeugkiste für den Bereich Integration in ländlichen Regionen.

 

Im Zuge einer Exkursion nach Wörgl, organisiert vom Verein Komm!unity konnten viele Praxisbeispiele gesammelt werden. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von den vielfältig umgesetzten Maßnahmen. Neben den LEADER-Vertretern konnte Geschäftsführer Stefan Niedermoser auf Tiroler Seite unter anderem auch das AMS, Vertreter der Bezirkshauptmannschaft, der Diakonie, die Freiwilligenzentren, die Caritas, Vertreter der Evangelischen Kirche, dem ZeMIT, der Tiroler Sozialen Dienste und dem BFI begrüßen.

 

In unserer LEADERregion KUUSK steht neben den transnationalen Maßnahmen vor allem der Austausch von Kompetenzen und Bewusstseinsbildung im Vordergrund. Es bestehen Unterstützungsleistungen für Unternehmen, die die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Fluchthintergrund erleichtern. Personelle Ressourcen in der Region können so besser genutzt werden. 

Inhalt des Pilotprojektes ist die Einrichtung eines Projektmanagements, welche die regionalen Akteure vernetzt und den transnationalen und nationalen Austausch vorbereitet und durchführt. Die Koordinierung und Beratung der Unternehmen sowie die Koordination der anerkannten Flüchtlinge ist hier die Hauptleistung.

 

 

 

 

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